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20.11.2017

Wie Verlage mit smarter Technologie den Online-Stellenmarkt zurückerobern

25.10.2017
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Martin Lenz ist seit Sommer Geschäftsführer bei JOBIQO. Karl Malik traf den Digitalisierungsexperten in Berlin auf der IFRA.
Das Wiener Softwareunternehmen JOBIQO unterstützt Verlage bei der Entwicklung und Positionierung von profitablen Online-Jobbörsen. Mit Hilfe der flexiblen Lösung können Verlagshäuser ihre Stärken gezielt ausspielen und so Anteile im stark umkämpften Stellenanzeigenmarkt zurückgewinnen.

Vertrauen im Digitalen Wandel
Auf der World Publishing Expo in Berlin bringt es Axel Springer CEO Dr. Mathias Döpfner bei seiner Keynote auf den Punkt. Nurmehr ca. 12% des Anzeigengeschäftes seines Unternehmens werden im Print-Bereich erwirtschaftet. Digitale Geschäftsmodelle beschäftigen und begeistern das traditionsreiche Verlagshaus. Gleichzeitig sieht er ein Comeback der Qualitätsmarken. In einer digitalen Welt, voller Informationsüberfluss und Fake News, wird das Vertrauen in die Produzenten und deren Online-Plattformen an Bedeutung gewinnen. Das ist genau die Stärke, die Verlage mit ihren Qualitätsprodukten jetzt ausspielen müssen.

Umkämpfter Anzeigenmarkt 
Während regionale Tageszeitungen sukzessive an Marktanteil verlieren, freuen sich Online-Jobbörsen über starke Zuwächse bei Stelleninseraten. Ein Trend der sich insbesondere im ersten Halbjahr 2017 deutlich abzeichnete, vergleicht man die Zahlen aus den Jahren 2016 und 2015. Fehlende Investitionen im Digitalbereich der meisten Verlagshäuser überlassen den reinen digitalen Playern immer leichter das Spielfeld. 

Stärken gemeinsam ausspielen um Chancen zu nutzen
Regionale Verankerung, langjähriges Know-How im Markt, starke Kundenbeziehungen und vor allem Vertrauen bei Lesern und Partnern zeichnen Verlagshäuser aus. Wie schon von Dr. Mathias Döpfner festgehalten, sind das die Stärken die im Digitalbereich für Konsumenten immer wichtiger werden. 
Das Technologieunternehmen JOBIQO ist im Markt bekannt für die Flexibilität seiner innovativen Lösung, die speziell für Online-Stellenmärkte von Verlagen entwickelt wurde. Die skalierbare Software ermöglicht nicht nur eine kosteneffiziente Reichweitengewinnung im Internet, sondern auch die nahtlose Verbindung der Print- und Online-Bereiche. Kombiniert man die Stärken beider Seiten, so lassen sich zahlreiche Chancen im Digitalbereich nutzen. Durch die Entwicklung von Online-Jobbörsen konnten Kunden von JOBIQO bereits erfolgreich
- verlorenes profitables Geschäft im Anzeigenmarkt durch eine differenzierbare Lösung reaktivieren,
- mehr Reichweite und höhere Besucheranzahl durch einen interessanten Zusatzservice generieren (Jobmarkt als Traffic-Motor),
- weitere Umsatzpotenziale durch neue Services wie z.B. Ausbildungsbereich oder Kampagnen erschließen.

Erfolgsgeschichten im Verlagswesen
Verlagskunden wie Unicum, C.H. Beck, die österreichischen Tageszeitungen Kurier und Heute setzen bereits auf die leicht integrierbare Software von JOBIQO. Zuletzt launchte das Motorsport Network mit seinen 28 globalen Editionen gemeinsam mit JOBIQO eine internationale Nischen-Jobbörse. Die Möglichkeit Anforderungen flexibel und schnell umzusetzen überzeugt immer mehr Kunden in der DACH-Region, Großbritannien und den USA. Mit knapp 40 erfolgreich umgesetzten Job-Portalen zählt JOBIQO bereits zu den erfahrensten Anbietern in der Branche. 

Innovationskraft aus dem Herzen Europas
Das Wiener Unternehmen JOBIQO (epiqo GmbH) hat eine intelligente Technologie für den Stellenanzeigenmarkt entwickelt. Im Zuge dessen wurden mehrere Forschungsprojekte mit renommierten Universitäten erfolgreich realisiert. Im Sommer wechselte der Digitalisierungsexperte Martin Lenz nach neun Jahren vom Beratungshaus Accenture zu JOBIQO und verstärkt das Unternehmen als zweiter Geschäftsführer. Für ihn stehen die Weiterentwicklung der Unternehmensstrategie und das Wachstum in neuen Märkten im Vordergrund. 
Die Kundenorientierung und die Erweiterung des Partnernetzwerkes um Experten aus dem Bereich Verlagswesen und Anzeigenmarkt ist Martin Lenz ebenfalls ein besonderes Anliegen. Zuletzt konnte er mit Harald Lenz, früher in Führungspositionen für jobscout24.de, stellenanzeigen.de sowie Digitalchef bei der Süddeutschen Zeitung, einen absoluten Branchen-Experten für das Management Board gewinnen.

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